Tipps und Tricks

Kinder, die es ständig juckt

Wenn Kinder unruhig sind und sich häufig am Kopf kratzen, können Läuse am Werk sein. Die blutsaugenden Schmarotzer sind so klein, dass sie nur schwer nachzuweisen sind. Am besten geht es so: Auf die angefeuchteten Haare eine Pflegespülung auftragen. Dann Strähne für Strähne durchkämmen. Die Rückstände im Kamm auf einem weissen Papier abstreifen und mit einer Lupe auf kleine Tiere sowie auf helle oder braune Eier (Nissen genannt) untersuchen. Bei positivem Befund müssen die Haare mit einem Anti-Laus-Mittel aus der Apotheke genau nach Vorschrift behandelt werden. Unbedingt auch Personen im Umfeld des betroffenen Kindes auf möglichen Lausbefall ansprechen.

Gesunde Zwischenmahlzeiten

Damit Ihre Kinder in der Schule gute Leistungen erbringen können, müssen Gehirn und Organismus in den Pausen mit neuer Energie, Vitaminen und Spurenelementen versorgt werden. Fachleute raten zur Zurückhaltung bei speziell auf Kinder ausgerichteten Lebensmitteln, zum Teil enthalten sie zu viel Zucker oder Fett. Und die zugefügten Vitamine sind nicht immer in der optimalen Menge vorhanden. Geeigneter sind Obst und Früchte. Man kann diese zum Beispiel in Form von Scheiben auf Vollkornbrötchen legen. Auch Gemüsestifte mögen viele Kinder gerne. Zur Abwechslung können Sie Ihren Kindern sowohl selbstgemachte Milch-Obst-Shakes als auch Früchtequarks mitgeben. Ein aktiver Geist benötigt genügend Flüssigkeit. Zu den gesunden Znünigetränken zählen ungesüsste Früchte- und Kräutertees sowie verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. 

Wichtige Entwicklungsimpulse auf dem Schulweg

Laut einer Studie wird in der Schweiz jedes zehnte Kind von den Eltern mit dem Auto zur Schule gefahren, in einzelnen Quartieren sind es deutlich mehr. Experten warnen: Durch die verschiedenen gleichzeitig beim Schulhaus ankommenden Autos steigt die Unfallgefahr. Mit dem Fahrservice der Eltern sind die Kinder nicht sicherer. Zudem haben sie unterwegs weniger Gelegenheit, neue Freundschaften zu knüpfen und sich nach dem Stillsitzen in der Schule zu bewegen. Sie verpassen viele kleine Entdeckungen und Inspirationen in der Natur und am Wegrand. Viel Bewegung im Alltag fördert die motorische, die psychische und die kreative Entwicklung. Eine gute Alternative zum Autotransport ist der so genannte Pedibus: Im Turnus begleitet ein Elternteil eine Gruppe von Kindern aus dem Quartier zu Fuss in die Schule; an fixen Treffpunkten können sich weitere Schüler anschliessen. Weitere Informationen: www.pedibus.ch


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