Unabhängig vom Alter sollte jede Frau ihre Brüste einmal im Monat selbst untersuchen. Wer noch eine Regelblutung hat, kontrolliert die Brüste unmittelbar nach jeder Blutung. Vor dem Spiegel stehend können Sie feststellen, ob es Haut- oder Formveränderungen gibt. Danach tasten Sie Ihre Brüste sorgfältig ab. Bei Veränderungen, Verhärtungen oder Knoten kontaktieren Sie am besten Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Die Selbstuntersuchung ersetzt jedoch die regelmässige ärztliche Kontrolle nicht. Abbildungen dazu unter www.krebsliga.ch/Prävention/Prävention Brustkrebs/Selbstuntersuchung.
Schutz vor brüchigen Knochen
Kalzium macht Knochen stark und widerstandsfähig. Die Basis für dichte Knochen legt, wer während der Knochenaufbauphase im Kindes- und im jungen Erwachsenenalter ausreichend Kalzium einnimmt. Mit dem Älterwerden überwiegt der Knochenabbau und das Risiko für Osteoporose steigt. Ist eine ausreichende Zufuhr von Kalzium mit der Nahrung nicht gewährleistet, kommen Kalziumpräparate zum Einsatz. Im Alter, bei Frauen besonders nach den Wechseljahren, ist oft auch die Einnahme eines Vitamin-D-Präparates notwendig, das dem Körper hilft, Kalzium zu verwerten. Körperliche Aktivität, die den Körper gleichmässig belastet, wie Gehen, Velofahren oder Gymnastik stärkt die Knochen ebenfalls. Rauchen, Alkohol in grösseren Mengen, gewisse Medikamente, Östrogenmangel nach den Wechseljahren und ein niedriges Körpergewicht gelten als Risikofaktoren für Osteoporose.
Menstruationsbeschwerden
Folgende Massnahmen bringen Linderung: Ein wärmendes (Kräuter-)Bad kurz vor der Menstruation entspannt, eine Wärmeflasche auf dem Bauch wirkt krampflösend. Oder trinken Sie einen warmen Kräutertee (Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Kamille, Melisse, Schafgarbe). Manche Frauen profitieren von mehr körperlicher Aktivität. Auch die Einnahme der Pille kann Beschwerden lindern. Gegen starke Schmerzen helfen rezeptfreie, nicht-steroidale, entzündungshemmende Schmerzmittel (zum Beispiel Ibuprofen). Bei den ersten Anzeichen eingenommen, wirken sie am schnellsten.
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Es gibt über 100 verschiedene Typen von Humanen Papillomaviren (HPV). Sie werden beim Geschlechtsverkehr leicht übertragen. Die HPV-Impfung schützt vor einer Ansteckung mit gewissen HPV-Typen, die mehr als 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen verursachen und für 90 Prozent aller Genitalwarzen verantwortlich sind. Da die Impfung nicht gegen alle HPV schützt, sind regelmässige ärztliche Kontrolluntersuchungen weiterhin unverzichtbar. Nähere Informationen auf: www.sichimpfen-hpv.ch oder www.infovac.ch
Für mehr Informationen oder saisonale Tipps wenden Sie sich an Ihre Apotheke!